Angebotsmonopol

Definition:

Bei einem Angebotsmonopol gilt ebenso wie auf Märkten mit vollständiger Konkurrenz, dass eine Erhöhung des Preises zu einem Sinken der Nachfrage führt. Allerdings kann das Monopolunternehmen die angebotene Menge so knapp halten, dass der Preis höher ist als bei vollkommener Konkurrenz, wo der einzelne Unternehmer wegen der Vielzahl der Konkurrenten nur die von ihm angebotene Menge, nicht aber den Preis beeinflussen kann. Man darf allerdings nicht übersehen, dass Monopole gerade durch ihre etwas grössere Freiheit beim wirtschaftlichen Handeln oft leichter als andere Unternehmen Innovationen finanzieren können oder dass umgekehrt die Aussicht auf ein (vorübergehendes) Monopol einen grossen Innovationsanreiz bietet. Nur stark geschützte Monopole entwickeln die Tendenz, auf Innovationen zu verzichten. Monopole in der globalisierten Wirtschaft sind heute mehr als früher vom Auftreten von Konkurrenten (oft auch mit anderen Gütern, die aber die Monopolgüter ersetzen) bedroht.

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