Einfacher Wirtschaftskreislauf

Definition:

In einer arbeitsteiligen Wirtschaft ist jeder auf den anderen angewiesen. Der einzelne er­zeugt von einem Produkt mehr, als er benötigt. Dafür fehlen ihm andere Güter, die er nicht selber herstellen kann. Die Versorgung der Menschen erfolgt daher auf Märkten durch den Tausch von Gütern. Diese Tauschbeziehungen lassen sich in einem Wirtschaftskreislauf veranschaulichen. Im einfachen Kreislauf beschränken wir uns auf die Beziehungen zwischen Produ­zenten (Unternehmungen) und Konsumenten (Haushalten). Im Wirtschaftskreislauf verlaufen beide Ströme in entgegengesetzter Richtung. Geldstrom (Volkseinkommen, VE) und Güterstrom (Bruttosozialprodukt, SP) sind in einer störungsfreien, gesunden Volkswirtschaft wertmässig gleich gross. In einer solchen Volkswirtschaft werden so viele Güter gekauft, wie Einkommen erzielt werden. Umgekehrt werden nur so viele Einkommen erzielt, wie Güter produziert werden.

Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre: www.markombuch.ch



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