Inflation

Definition:

Unter Inflation (auch Teuerung) wird in der Volkswirtschaftslehre einen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus während mehreren aufeinander folgenden Zeitperioden bezeichnet. Wenn es Inflation gibt, wächst die Geldmenge stärker als die Menge aller hergestellten Güter (bzw. die Geldmenge schrumpft weniger stark als die Gütermenge). Das führt zu einer realen Abwertung des Geldes, d.h. man kann sich mit dem gleichen Betrag von Franken weniger Produkte und Dienstleistungen kaufen als vor der Inflationsphase (geringere Kaufkraft). Das wichtigste Messinstrument der Inflation in der Schweiz ist der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK). Um die Entwicklung des LIK zu messen, wird ein fixer Warenkorb definiert, welcher die regelmässigen Ausgaben eines durchschnittlichen Schweizer Haushalts abbildet. In regelmässigen Abständen wir nun der Preis für diesen Warenkorb gemessen. Die Veränderung des Preises ergibt die Inflation. Weitere Messzahlen für die Inflation sind der Produzentenpreisindex oder der BIP-Deflator.

Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre: www.markombuch.ch



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