Markenpolitik

Definition:

Ein Begriff, bei dem eine weite und eine enge Auffassung existieren. Die weite Auslegung fasst Markenpolitik als Gesamtheit der Marketingentscheidungen auf, welche die kurz-, mittel- und langfristige Gestaltung der Marke betreffen. Im engeren Sinne betrifft Markenpolitik die konkrete Gestaltung der Markierung des Artikels als Teil der Produktpolitik. Heute wird die Marke als ein subjektives und lebendiges Vorstellungsbild im Gedächtnis der Zielgruppe definiert. Sie bildet die Grundlage jeder Positionierung und vielerorts auch der Wettbewerbsstrategie. Entsprechend ist es das Ziel der Markenpolitik, sich von den Konkurrenzmarken und -produkten abzuheben und auf der Nachfrageseite einen möglichst hohen Grad an Markentreue aufzubauen. Man bezeichnet daher die Marke und damit die Markenpolitik als einen strategischen Schlüsselfaktor für den Markterfolg von Unternehmen. Die Markenpolitik verfolgt mit Bezug zur angebotenen Leistung innerhalb des Marktes unterschiedliche Zielsetzungen. Diese sind:

  • Kundenbindung
  • Produkt- und Preisdifferenzierung
  • Marktbehauptung und Steigerung der Leistungsattraktivität
  • Positionierung eigener Produkte in bestehenden oder neuen Märkten
  • Ausnutzung der verschiedenen Absatzkanäle und Vertriebswege
  • Entwicklung und Bieten eines Zusatznutzens

Buch zu den Grundbegriffen des Marketings: www.marketingbuch.ch



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