Sortimentspolitik

Definition:

Sortimentspolitik ist die zusammenfassende Bezeichnung, die alle Entscheidungen des Unternehmers im Zusammenhang mit der Gestaltung seines Gesamtangebots umfasst. Bei der Sortimentspolitik

  • wird das Leistungsangebot erweitert
  • werden neue Produkte in das Sortiment aufgenommen
  • wird das Sortiment bereinigt
  • wird das Sortiment vervielfältigt

Dabei ist der Kannibalisierungseffekt innerhalb des Sortiments zu beachten. Als Kannibalisierungseffekt wird eine Unternehmensinterne Produktkonkurrenz bezeichnet, z.B. im Volkswagenkonzern die Konkurrenz zwischen VW-Passat, Skoda Octavia und Audi A4, welche alle dieselbe Zielgruppe ansprechen.

Die Sortimentspolitik ist die Massnahme eines Unternehmens zur marktgerechten Gestaltung des gesamten Angebots, um die Marketingziele zu erreichen. Die hauptsächlichen Ziele dabei sind:

  • Steigerung von Gewinn und Umsatz
  • Verminderung der Kosten
  • Verbesserung der Wettbewerbssituation
  • Streuung der Risiken
  • Auslastung und evtl. Rationalisierung der Produktions- und Lagerhaltung
  • Steigerung der Verbundkäufe und der Absatzmengen
  • Positionierung auf dem Markt und gegenüber Wettbewerbern
  • Optimierung der Sortimentsanordnung am POS



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